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Sunday, 11 December 2016

Salvador do Bahia

Salvador do Bahia
Die bisher größte Stadt auf meinem Weg ist Salvador. Bereits 30 km vor meiner Herberge beginnt der städtische Raum, einschliesslich Stau. Nach mehreren stressigen Autobahnkilometern gelange ich zu einer Schnellstraße Richtung Strand, die sogar einen Radweg hat. Das ist aber auch ein verlockender Parkplatz in 2. Reihe. Jedenfalls komme ich unfallfrei durch und werde dafür von einigen Einheimischen ehrlich bewundert. Ein Moped- und später ein Taxifahrer bremsen auf meine Geschwindigkeit runter, um mir viel Glück zu wünschen. Sie sehen aus, als glaubten sie selbst nicht allzu fest daran. Nach mehrfachen Fehlern meiner beiden Routenführungen (GPS und Tablet) habe ich die Stadtrundfahrt schon mit Gepäck erledigt. Das Viertel Pelourinho, in dem ich später schlafen möchte, ist historisch und schön. Früher war Salvador das brasilianische Sklavenzentrum, hier kamen die Schiffe aus Afrika an. Jetzt ist hier alles voller Afro-brasilianischer Kunst und Kultur. Nur meine Herberge ist eine Indio-Galerie. Abends ist Livemusik auf allen Straßen, vielleicht ist das jeden Freitag so? Jedenfalls ist die Lautstärke immens, auch im Bett fühle ich mich noch mittendrin statt nur dabei.

Salvador es la ciudad más grande en mi recorrido hasta el momento. Entrar es un rollo y nunca han visto un ciclista de viaje por algunas zonas del trayecto, pero consigo llegar al hostal. Es una ciudad con mucha cultura africana, porque aquí llegaban los barcos de esclavos. Hay mucha música en vivo en la calle, no sé si es un viernes normal.


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