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Monday, 23 January 2017

Brazil to Uruguay

Die letzten Tage in Brasilien waren eine große Abwechslung, und das lag an Milton. Wer ist Milton? Nun, selbst in Brasilien trifft man ab und zu andere Radler. Auf dem Weg zum Leuchtturm Santa Marta traf ich einen und wir hielten einen Schwatz während unserer gleichen Strecke. Der Mann hieß Milton, Brasilianer aus Brasília, wo er 4 Fahrradläden besitzt, 51 Jahre alt, und fuhr am 25. Dezember mit 3 Freunden von Sao Paulo nach Curitiba. Dort angekommen wollten die 4 zurückfliegen, aber er entschied spontan, dass er lieber weiterfährt. Ohne Ausrüstung, in Badelatschen und mit einem Rucksack. 1000 km später traf ich ihn. Warum kenne ich Geschichte so gut auswendig? Nun, 3 Tage später traf ich ihn auf einer Fähre in Rio Grande wieder und er entschied, wir sollten zusammen fahren. In den folgenden Tagen erzählte er seine Lebensgeschichte jeder Kassiererin im Supermarkt, jedem Tankwart und allen anderen auch. Auch meine Reise erklärte er jedem halbwegs interessierten Zuhörer. In Brasilien ist das normal. Die Nächte waren schlimm. Er kaufte ein Zelt für eine Nacht hinter einer Tankstelle und schnarchte ganz fürchterlich laut. Die dritte gemeinsame Nacht teilten wir sogar ein Zimmer, ich schlief kaum. Im Nachbarzimmer glaub ich schlief auch keiner. Aber sonst ein feiner Kerl. Bei Einreise nach Uruguay teilte man ihm mit, dass der Führerschein nicht ausreicht. Jetzt fährt er gerade im Bus nach Hause, um seinen Ausweis zu holen.
Daher bin ich wieder allein unterwegs und hoffe auf ruhigen Schlaf, gestern der Campingplatz schien eine Disko. Uruguay macht einen sehr freundlichen Eindruck, landschaftlich erinnert es mich an Mitteleuropa. Erstmals fragt mich niemand, woher ich komme, ob ich verheiratet bin und Kinder habe und warum ich radreise.

Los últimos días en Brasil eran muy diferentes, y eso fue por Milton. Ese hombre pedaleaba con 3 amigos desde navidad de São Paulo a Curitiba y una vez allí dijo: volved a casa, pero yo sigo. Y mil km más adelante me lo encontré en la carretera. Compartimos unos kilómetros charlando y nos separamos. A los 3 días me lo volví a encontrar en un ferry a Río Grande do Sul. Era ya por la tarde y buscamos alojamiento los 2. Entonces él decidió que compartiríamos el viaje. Y asi hicimos hasta la frontera. Allí le dijeron que necesita un carné para cruzar a Uruguay. Ahora está de camino a su casa en Brasilia para recoger su DNI y reanudar su viaje.
Yo sigo sólo y tranquilo por Uruguay, que pinta muy amable. Espero que el camping de hoy sea un lugar para dormir tranquilo por la noche.


Milton


Fortaleza Santa Teresa

Ruta 10 Uruguay


2 comments :

  1. Adelante campeón. A seguir disfrutando.

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  2. !Disfruto a lo grande! Aún así ya pienso en volver y buscar un piso, para que Mabel se pueda concentrar en su trabajo.

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