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Friday, 22 January 2016

Great Ocean Road und Südneuseeland

Von Adelaide sind wir mit einem Mietcampervan über die Great Ocean Road nach Melbourne getrudelt. Das Gefährt hatte gut 400.000 km runter und bei Geschwindigkeiten über 80 kmh (die nutzen hier das metrische System) ist es durstiger als eine kaukasische Bergziege. Wer so langsam fährt, sieht dafür auch Koalas und kann für Känguruhs in der Dämmerung bremsen.


In Melbourne blieben wir 3 Nächte, dann flogen wir nach Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. Nächster Stop, nächster Mietwagen, ohne Fahrzeug ist man hier aufgeschmissen. Zuerst sahen wir Seelöwen


im Süden (wo es arg kalt ist nachts), dann einen Gletscher.


Die Wege für Touristen sind uns eigentlich zu kurz, aber an zu guter Information leidet man hier nicht. Das i, was bei uns für Information steht, bedeutet hier nur Verkauf geführter Touren. Der Gletscher war also, zumindest ohne teure Hubschrauberlandung auf ihm, weniger beeindruckend als der Aletsch. Drum sind wir zum Abel Tasman (genau, daher Tasmanien) Nationalpark gereist. Ziel dort: eine 3-Tageswanderung. Die Wettervorhersage war gut, Campingplätze für 3 Nächte gebucht, viel Essen gekauft


und los. Wunderschöne Buchten, Wald und Berge bis ans Meer, traumhaft!

Der Regen der zweiten Nacht war kaum verdunstet, die zweite Tagestour geschafft, ein Bad im Meer genommen, da fing der grosse Regen an. Es regnete stark die ganze Nacht, dann stark den letzten Tag bis zum Ausgang des Parks. Dank meiner Badehose trug ich die angepassteste Kleidung. Im Bild sieht man deutlich unseren Enthusiasmus.


Am Ruhetag danach setzten wir auf die Nordinsel über, da stehen Vulkane, Geisire und MTB Touren an. Ich kaufte ein gebrauchtes Rad, Mabel wird leihen. Falls wir überleben, folgt sogleich der nächste Streich.

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